LUMAS
Editionengalerie Berlin
 
 
LUMAS - Kunst. Design. Editionen.
»Prints in solch bestechender Qualität,
dass es in den Augen schmerzt.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
Auf der Suche nach zeitgenössischer Kunst die erschwinglich ist, trifft man im Kunstmarkt auf eine große Lücke. Galerien bieten in der Regel Unikate oder Werke in kleinen Auflagen zu hohen 4-oder 5-stelligen Preisen für erfahrene Sammler, Institutionen und Museen an. Hierzu bietet LUMAS seit Jahren eine bezahlbare Alternative. Mehr als 940 Werke sind als handsignierte Originalarbeiten in limitierten Auflagen von meist 75 bis 150 Exemplaren erhältlich. LUMAS hat mit diesem Konzept erreicht, dass sich jeder hochwertige, künstlerische Fotografie in musealer Qualität leisten kann. Und das erstmals auch in großen Formaten von bis zu 180 x 260 cm - eine Singularität am Kunst-markt. Der Kunstmarkt hat jüngst eine erhebliche Wandlung erlebt - noch nie waren die Grenzen zwischen den Genres, Design und Architektur so fließend wie heute. Architekten und Designer erzielen mit ihren Arbeiten auf den großen Kunstmessen mittlerweile Höchstpreise und werden in klassischen Galerien mit Ausstellungen ihrer Vintage-Objekte gefeiert. Das Portfolio von LUMAS wartet mit einer beeindruckenden Vielfalt klassischer und zeitgenössischer künstlerischer Positionen auf. Darunter sind viele namhafte Größen, wie zum Beispiel Nobuyoshi Araki, Boris Becker, Michel Comte, David Hamilton oder Henry Horenstein. Mit Fotografien von Heinrich Heidersberger, Horst Hamann und Edward Stcichen werden auch Sammler klassischer Fotografien fündig. Abgerundet wird das Angebot durch konzeptionelle Arbeiten. Thomas Zeitlberger ist beispielsweise inspiriert durch die Zeit des Klassizismus. Er führt mit den großformatigen grafischen Werken vor, wie die Grenzen des Dekorativen gesprengt werden.
 
 
David Hamilton, Brume Matinale
David Hamilton, »Brume Matinale«
1972/2009, 100x150cm, Limited Edition
 
Edward Steichen
Edward Steichen , »Brancusi«
1927/1982, 34x26,6cm, Limited Edition
courtesy www.lumas.com
 
Thomas Zeitlberger
Thomas Zeitlberger , »Back Room«
2006, 90x138cm, Limited Edition
 
Dagegen offenbaren sich die Fotografien von Ralph Ueltzhoeffer als lesbare Portraits, die sich mit den Zusammenhängen sowie medialen Bestandteilen der globalen Vernetzung auseinandersetzen. Das LUMAS Portfolio und daraus erwachsende Einzel- und Gruppenausstellungen können Sie mittlerweile in 11 Galerien weltweit erleben.
 
 
Ralph Ueltzhoeffer, Obama/next-step
Ralph Ueltzhoeffer, »Obama« 2008/2009
107x150cm, Limited Edition
 
Heinrich Heidersberger
Heinrich Heidersberger, »Börse Hannover«
1952/2008, 100x75cm, Limited Edition
 
 
 
 
           
           
Photographie          
           
Das Vokabular, mit dem Schuler arbeitet, ist eng begrenzt, denn der Bildhauer stellt nichts her und bearbeitet nichts; er formt.
Für die beiden großen Bodenstücke, die Schuler in Kassel zeigt, benutzt er einmal massive Stahlblöcke, die als Sockel und Träger dienen. Sie vermitteln Solidität und geben mit ihren genormten Größen die Meßzahlen für die innere Abstufung vor. Den Kern bilden jeweils langgezogene, rechtwinklige Stahlrohre, durch die Seile so fest gezogen sind, daß sich die Rohre leicht biegen. Ein ander überkreuzend sind die gespannten Stahlrohre so knapp über die Blöcke gelegt, daß eine mehrschichtige Raumprojektion entsteht, die ständig bedroht ist und die Volumen umreißt, ohne sie auszufüllen. Ruhe herstellen, um Unruhe zu schaffen. Das will und das erreicht Schuler. Die Unruhe aber hat mit den Arbeiten selbst nichts zu tun. Vielmehr entsteht sie im Kopf des Betrachters, der sich auf die Arbeiten einläßt und von der Spannung, die sie ausstrahlen, gepackt wird. Die Spannung erwächst vor allem aus der Erkenntnis, daß das, was wie zufällig auf- und übereinander gelegt ist, punktgenau strengen Regeln folgt. So ist es auch nicht verwunderlich, daß man ihnen die Anstrengung der vorausgegangenen Arbeit nicht ansieht; die Stücke wirken einfach leicht und spielerisch. Alf Schuler arbeitet nach eigenem Bekenntnis "ständig nach hinten und nach vorne". Das bedeutet, daß die Arbeiten der 70er und 80er Jahre für ihn heute noch ebenso brisant und wichtig sind wie solche aus allerjüng-ster Zeit. Wenn mann den Bodenstücken die Wandarbeiten gegenüberstellt, die zehn und mehr Jahre alt sind, dann sieht er dies nicht retrospektiv. Hier begegnen sich nicht verschiedene Phasen, sondern lediglich unterschiedliche Formen.

 
Als markante Fortsetzung der schweren "Materialbilder" lassen sich die Bronzereliefs beschreiben, die sich dann als Stele von der Wand lösen und zu guter Letzt in skulpturalen Masken ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Diese letzte Offenbarung kann selbst gutwillige Betrachter verunsichern, denn Förgs Masken sind von erschrekkender Kunstgewerblichkeit, eine Tendenz, die sich schon in den freistehenden Bronzen zeigt, und dieser Hang zur gefälligen "Gestaltung" läßt sich auch nicht mit dem Hinweis auf eine konzeptionelle Grundhaltung verscheuchen. Solche schnellgereichten Beschwichtigungen hat Günther Förg nicht nötig. Wo der skulpturale Wille im Bild gebändigt ist, kommt es bei Förg zu großen Augenblicken. Vier Kupferbilder faszinieren durch ihren Malkörper, und auf diesen präzisen, schweren Träger setzt er streng und sicher seine eine Platte bleibt unbemalt. Weiteres passiert nicht, und trotzdem strahlen die vier Objekte eine Erhabenheit aus, die auf einer echten "Intuition" beruhen muß. Der Betrachter kommt diesem Geheimnis freilich nicht auf die Spur, obwohl die Bedingungen der Malerei vollkommen offenliegen. Zuweilen trägt Förg seine Malerei auch mit einer nachlässigen, fast achselzuckenden Gebärde vor; Malerei ist eben nicht alles, sie ist Teil eines denkerischen Kalküls, in das auch hochsolide Rahmen und die Verglasung mit einbezogen sind. Ordnung, Strenge und Ökonomie beherrschen Förgs beste Arbeiten, das sind seine Garanten für eine geradezu klassische Schönheit, die eben nicht schmückt, sondern sich selbstbewußt in Szene setzt, häufig Blick in die Ausstellung im Museum Fridericianum.
 
Jenny Capitain 1977
 
Horst Werner "Denise"